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Our Skills

WordPress90%
Design/Graphics75%
HTML/CSS/jQuery100%
Support/Updates80%

 

GRUNDLAGE

Das Kunstprojekt Zwischenwelten beschäftigt sich mit der Frage nach Wahrnehmung und Realität. Es ist ein Versuch, unterschiedliche Begebenheiten aus dem Blickwinkel verschiedener Personen zu zeigen. Die Erlebnisse der einzelnen Personen sind nicht immer identisch. Wissenschaftlich gesehen ist die über Sinnesorgane empfangene, vom Gehirn interpretierte und ergänzte Wahrnehmung beschränkt, genetisch vorgegeben und frühkindlich geprägt.
 

AUSSTELLUNG

Um das weitläufige Thema etwas einzugrenzen, liegt der Fokus bei diesem Projekt auf dem Bereich Wahrnehmungsstörungen im Alter. Mehrere Pflegekräfte wurden gebeten, kurze Begebenheiten aus ihrem Pflegealltag aufzuschreiben. Die Berichte sollten die unterschiedliche Wahrnehmung von Patienten/Bewohnern zu der von Pflegekräften aufzeigen. Anschließend wurden diese Texte mit verschiedenen Medien/Techniken künstlerisch umgesetzt.

 

VIDEOINSTALLATION HERR J.

Für diese Installation wurde ein Kurzfilm erstellt. Die Geschichte handelt von Herrn J. Er lebt seit Jahren in einem Seniorenheim. Der Weg von seinem Zimmer in den Speisesaal gestaltet sich ofmals schwierig. Die kurze Distanz entwickelt sich zu einer Odyssee durch verschneite Winterlandschaften. Die Projektion erfolgt über Spiegelfragmente. Zwischen Beamer und Spiegel befindet sich ein weißes, durchscheinendes Tuch. In dem abgedunkelten Raum entsteht eine unwirkliche, traumhafte Atmosphäre, ähnlich einer Erinnerung nach dem Aufwachen. Der Besucher kann den Weg von Herrn J. auf einem alten Monitor am Boden, den Spiegeln an der Wand, auf dem leicht bewegten Stoff oder auf der Spiegelung an der gegenüberliegenden Wand betrachten.
 

RAUMINSTALLATION BLICKWINKEL

In diesem Raum kann der Besucher den Facettenreichtum der Realität selbst erfahren und begehen. Hierfür wurden neun Banner (100 x 150 cm) an Nylonfäden im Raum befestigt. Sie ähneln einem Wald aus Bruchstückhaften Erinnerungen. Das Knirschen von Kies und Schnee, Straßengeräusche und Entengeschnatter verstärken den Eindruck (Klangkollage askal bosch). Die dünnen Folien wurden mit Fotos von Herrn J. bedruckt. Immer drei Banner mit teils transparenten Flächen ergeben ein Bild. Je nach Standort kann eine oder mehrere Ebenen erfasst werden. Dem Betrachter erschließt sich dadurch die Verwischung von realer und erlebter Welt.
 

ACRYLBILDER MIT SCHATTENDEFINITIONEN

Die Texte der Pflegekräfte wurden in großflächig abstrakte Bilder eingearbeitet (Acrylfarben und Graphitstift auf Leinwand). Jedes Bild besteht aus zwei oder mehreren Teilen. Es stellt einen kurzen Lebensmoment eines Menschen dar – aus seinem eigenen Blickwinkel und dem einer anderen Person. Den Bildern mit den subjektiven Beschreibungen werden in der Ausstellung nüchterne Definitionen der Krankheitsbilder gegenüber gestellt. Die Texte aus einem klinischen Wörterbuch befinden sich auf transparenten Folien. An Nylonfäden befestigt werfen sie Schattenbilder ihrer abstrakten Information auf die dahinter liegende Wand.